Lager (Supermarkt)


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Lager (Supermarkt)


Inhalte des Kapitels

1. Kurzbeschreibung

2. Ablauf und Steuerungsbeschreibung

 2.1 Supermarkt-Objektübersicht

 2.2 Supermarkt-Konstellationen: Mit Informationsfluss und mit Kanban

 2.3 Anwendungsbeispiel - Platzierung von Supermarktbestellungen durch PPS

 2.4 Anwendungsbeispiel - Platzierung von Supermarktbestellungen durch Kanban

 2.5 Verstehen des Auftragsflusses zum Vorgänger

3. Parametrierung

4. Kantenverbindungen

 

 

1. Kurzbeschreibung

Das Objekt Supermarkt (Supermarket) ist ähnlich zum Objekt Lager ein passives Entnahmelager als Vorgänger zu auftragsgesteuerten Prozessen (oder des Kunden).

So werden analog zum einfachen (Entnahme-)Lager Teile per Push eingelagert, allerdings kann das Supermarkt-Lager basierend auf Teileentnahmen selbst Teile über Informationsfluss und Meldepunkt-Verfahren oder über Kanban-Fluss nachbestellen.

 

2. Ablauf und Steuerungsbeschreibung

Ein Lager nimmt Produkte auf einem Werkstückträger entgegen, entnimmt diese und lagert die Teile ein.

Mit der Lagerung werden Produkte somit rechnerisch auf Werkstückträger komprimiert, d.h. bei Werkstückträger-Begrenzung wird lediglich die theoretische Kapazität der Weitergabemenge der Prozess-Vorgänger angenommen.

 

Werden für ein nachfolgendes Prozess-Objekt Produkte benötigt, werden diese auf Werkstückträgern an den anfordernden Prozess weitergeleitet.

Die Werkstückträger-Kapazität wird ebenfalls von den vorhergehenden Prozessen wiederverwendet;

abhängig von der angeforderten Auftragsmenge des nachfolge Prozesses können Werkstückträger vom Lager Richtung Nachfolge-Prozess nicht komplett (gemäß maximaler Kapazität der Weitergabemenge vom Vorgänger-Prozess) gefüllt sein.

 

Falls nicht genügend Teile für einen Auftrag eines nachfolgenden Prozesses eingelagert sind, muss das anfordernde Objekt warten, bis Teile ankommen und eingelagert worden sind.

Nach der Produkt-Einlagerung werden alle wartenden Objekte für eine erneute Teile-Abfrage benachrichtigt.

Beachten Sie, dass es erneut vorkommen kann, dass nicht alle Teile-Anforderungen erfüllt werden können und dass die anfordernden Teile erneut warten müssen.

 

Als Erweiterung zum normalen Lager bestimmt der Supermarkt nach einer Teileentnahme, ob über einen Informationsfluss oder Kanban-Nachfolger Teile für das erneute Auffüllen des Supermarktes bestellt werden sollen.

Die beiden Steuerungsmechanismen sind dabei exklusiv, d.h. entweder wird ein Supermarkt über ein Meldepunkt-Verfahren mit Informationsfluss-Kante (zu einem Nachfolger) oder über eine Kanban-Konstellation gesteuert.

Wird der Supermarkt über eine Informationsfluss-Kante gesteuert, so werden die Parameter für Meldebestand und Maximalbestand verwendet.

Erreicht ein Teil bei Entnahme den Meldebestand, so werden so viele Teile über Informationsfluss-Nachfolger bestellt, bis der Maximalbestand erreicht wird.

Durch Losgrößen bei zuliefernden, kontrollierten Prozessen, kann diese Menge auch übersteuert werden.

 

Wird eine Kombination von Supermarkt und Kanban-Nachfolger verwendet, so wird der definierte Meldebestand und Maximalbestand pro Produkt ignoriert.

Die Nachbestellung erfolgt auf Kanban-Karten-Basis, d.h. wenn eine Kanban-Karte im Lager komplett frei wird, steht diese wieder zur Verfügung wird als Auftrag entlang der Kanban-Produktionsdefinition eingesteuert.

Der definierte Initialbestand bei der Modellierung mit Kanban wird auf volle Kanban-Karten aufgerundet.

 

2.1 Supermarkt-Objektübersicht

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Abbildung 1 - Supermarkt Objektübersicht

 

 

2.2 Supermarkt-Konstellationen: Mit Informationsfluss und mit Kanban

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Abbildung 2 - Mit Informationsfluss und mit Kanban

 

 

2.3 Anwendungsbeispiel - Platzierung von Supermarktbestellungen durch PPS

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Abbildung 3 - Platzierung von Supermarktbestellungen durch PPS

 

 

Beispiel 1 - Losgröße 1

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Abbildung 4 - Beispiel 1 - Losgröße 1

 

 

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Abbildung 5 - Beispiel 1 - Losgröße 1

 

 

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Abbildung 6 - Beispiel 1 - Losgröße 1

 

 

Beispiel 2 - Losgröße 100

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Abbildung 7 - Beispiel 2 - Losgröße 100

 

 

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Abbildung 8 - Beispiel 2 - Losgröße 100

 

 

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Abbildung 9 - Beispiel 2 - Losgröße 100

 

 

2.4 Anwendungsbeispiel - Platzierung von Supermarktbestellungen durch Kanban

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Abbildung 10 - Platzierung von Supermarktbestellungen durch Kanban

 

 

Platzierung von Aufträgen nur auf der Grundlage von Kanban-Karten

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Abbildung 11 - Platzierung von Aufträgen nur auf der Grundlage von Kanban-Karten

 

 

Platzierung von Aufträgen nur auf der Grundlage von Kanban-Karten

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Abbildung 12 - Platzierung von Aufträgen nur auf der Grundlage von Kanban-Karten

 

 

Platzierung von Aufträgen nur auf der Grundlage von Kanban-Karten - Anfangsbestand

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Abbildung 13 - Platzierung von Aufträgen nur auf der Grundlage von Kanban-Karten - Anfangsbestand

 

 

Platzierung von Aufträgen nur auf der Grundlage von Kanban-Karten

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Abbildung 14 - Platzierung von Aufträgen nur auf der Grundlage von Kanban-Karten

 

 

Ampel-Kanban Teilefluss verstehen (1)

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Abbildung 15 - Ampel-Kanban Teilefluss verstehen (1)

 

 

Ampel-Kanban Teilefluss verstehen (2)

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Abbildung 16 - Ampel-Kanban Teilefluss verstehen (2)

 

 

2.5 Verstehen des Auftragsflusses zum Vorgänger

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Abbildung 17 - Verstehen des Auftragsflusses zum Vorgänger

 

 

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Abbildung 18- Verstehen des Auftragsflusses zum Vorgänger

 

 

3. Parametrierung

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Abbildung 19 - Supermarkt

Prozess Parameter

Erforderlich

Beschreibung

Name

nein

Name des Objektes

Produkte

nein

Produkte des Objektes

Max. Anzahl Ladungsträger (Gesamtlager)

ja

Maximale Anzahl an Carriers

Prüfintervall Meldebestand

ja

Intervall in dem der Meldebestand überprüft wird. D.h. auch wenn der Meldebestand unterschritten wird, erfolgt bei einer Angabe > 0 nur eine Prüfung, ob der Meldebestand erreicht ist, nach jedem zeitlichen Intervall.

Die Bestell-Regel ist dabei nicht in Kombination mit einem Kanban-System anwendbar.

Praktische Anwendung wäre etwa eine manuelle „Go-See“-Steuerung, bei der Nachbestellungen etwa periodisch geprüft werden. Somit können sich Nachschübe durch Verzögerungen in Bestellungen verspäten.

Notiz

nein

Benutzerdefinierte Notizen und Anmerkungen

 

 

Produkt Parameter

Erforderlich

Beschreibung

Produkt

ja

Produkt, welches eingelagert werden soll

Anfangsbestand

ja

Anfangsbestand, der zu Beginn der Simulation bereits eingelagert ist

Sicherheitsbestand

ja

Angabe eines unteren Puffers, der nicht unterschritten werden sollte.

Wird jedoch in der Simulation berücksichtigt und verwendet.

(Normalerweise Sicherheitsbestand < Meldebestand < Maximalbestand)

Meldebestand

ja

Nachbestellung, wenn die aktuelle Anzahl an Produkte diese Grenze erreicht hat

Maximalbestand

ja

Maximale Kapazität innerhalb des Objektes pro Produkt

Max. Anzahl Ladungsträger (Produkt)

ja


 

 

4. Kantenverbindungen

siehe Kapitel Mögliche Verbindungen zu Objekten

 

 


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