Schedule Box


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Schedule Box


Inhalte des Kapitels

1. Kurzbeschreibung

2. Ablauf und Steuerungsbeschreibung

3. Parametrierung

4. Kantenverbindungen

 

 

1. Kurzbeschreibung

Die ScheduleBox „OXOX“ ist ein Objekt zur Generierung von Aufträgen für Prozesse in einer definierten Produkt-Sequenz mittels Produktionsmuster.

So übermittelt die ScheduleBox via Informationsfluss die Produktionsaufträge an Prozesse, die diese dann entsprechend abarbeiten.

Im Gegensatz zu einer Verbindung mit der PPS werden die Aufträge lokal in der ScheduleBox ohne Link zu Kundenaufträgen oder MRP-Berechnungen erzeugt.

Eine Vorgänger-Verbindung mit der PPS (PPS zu ScheduleBox als Informationsfluss) ist für beschreibende Zwecke erlaubt, hat jedoch keinen Einfluss auf die Simulationsimplementierung im Hintergrund.

Derzeit ist auf Simulationsseite nur ein Informationsfluss-Nachfolger (Prozesse außer Rework) zugelassen.

 

2. Ablauf und Steuerungsbeschreibung

In der ScheduleBox werden in einer Tabellen-Struktur sequenziell für je ein Produkt Produktionsmengen oder eine Produktionsdauer als Produktionsmuster definiert (pro Eintrag entweder Produktionsmenge oder Produktionszeit).

Diese werden dabei von den verbundenen Prozessen abgearbeitet.

Pro gesteuerten Prozess ist dies ein „ziehendes System“ für Aufträge, d.h. der nächste Eintrag des Produktionsmusters wird als Auftrag vom Prozess abgefragt, wenn die lokale Auftragsqueue 0 erreicht.

Dies hat zur Folge, dass sich keine Auftragswarteschlange im Prozess aufbauen kann. Wird ein Muster-Eintrag mit einer Menge geordert, so wird dieser über den regulären Auftragseingang im Prozess auf die Losgröße gerundet.

Bei einer Zeitvorgabe für einen Produktionsmustereintrag werden pro Abfrage für einen neuen Auftrag vom verbundenen Prozess Auftragseinheiten von 1 weitergereicht, bis das Produktionszeitlimit erreicht ist (dies bezieht sich dabei auf die Arbeitszeit des Prozesses).

Ist darüber hinaus ebenfalls eine Gesamtdauer für das Produktionsmuster definiert, so werden auch die Produktionsmuster-Einträge mit einer Mengenangabe in Aufträgen mit einer Menge von 1 weitergereicht.

Dies soll sicherstellen, dass entweder das gesamte Produktionsmuster oder die Zeilen mit einer Produktionsdauer-Vorgabe nicht zu einer Überbestellung von Basis-Teilen vom produzierenden Prozess führen, wenn Aufträge zeitlich abgebrochen werden müssen. Für eine Definition eines Produktionsmusters ist mindestens ein Eintrag notwendig. Einträge zum selben Produkt und auch dasselbe Produkt selbst können direkt hintereinander definiert werden.

 

3. Parametrierung

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Abbildung 1 - Schedule Box

Prozess Parameter

Erforderlich

Beschreibung

Name

nein

Name des Objektes

Produktionsplan

nein

Definiert das Produktionsmuster

Produktionsmuster Gesamtdauer

ja

Limitiert die Ausführung des Produktionsmusters auf einen Zeitwert

Notiz

nein

Benutzerdefinierte Notizen und Anmerkungen

 

 

4. Kantenverbindungen

siehe Kapitel Mögliche Verbindungen zu Objekten

 

 


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